Diagnose

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A

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine chronisch-degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Patienten leiden an fortschreitenden Muskellähmungen. Sie sind früh auf einen Rollstuhl angewiesen, später haben sie auch Schwierigkeiten zu schlucken, zu sprechen oder zu atmen.

Unter dem Begriff Amputation versteht man die operative Abtrennung eines Körperteils im Knochen. Diese kann aufgrund eines traumatischen Unfalls oder durch eine Erkrankung (z. B. Durchblutungsstörung, Diabetes, Infektion, Tumor, Nekrose, …) notwendig werden. Gerade bei planbaren chirurgischen Eingriffen ist es wichtig, auf eine gute Stumpfform und Narbenkonstitution zu achten. Je besser die Stumpfverhältnisse, desto erfolgreicher ist die prothetische Versorgungsmöglichkeit und die Rehabilitation des Patienten.

Amputationen können an der oberen und unteren Extremität vorgenommen werden. Man unterscheidet u. a. Fuß-, Unterschenkel- und Oberschenkelamputationen an der unteren und Hand-, Unterarm- und Oberarmamputationen an der oberen Gliedmaße.

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Arthrose ist eine übermäßige Gelenkabnutzung, welche Schmerzen und eine Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit zur Folge hat. Ursache kann unter anderem eine Fehlhaltung, ein Achsfehler (X-/O-Bein), ein Trauma oder eine vorangegangene Gelenkentzündung sein.

Je nach Schwere der Erkrankung und Konstitution des Patienten gibt es verschiedene orthetische Versorgungsmöglichkeiten, um das Körperteil in einer möglichst physiologischen Bewegung zu führen und das Gelenk teilweise zu entlasten.

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B

Bei der Beinlängendifferenz handelt es sich um einen direkt oder indirekt gemessenen Längenunterschied der Beine. Äußerlich erkennt man einen Beinlängenunterschied vielfach an einem Schiefstand der Hüfte und einer seitlichen Verkrümmung der Wirbelsäule. Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen Fehlstatik, Gelenkveränderungen, bisweilen akute und chronische Schmerzen. Das Ausmessen einer Beinlängendifferenz zur Diagnostik und zur Verordnung eines Beinlängenausgleichs gehört zu den Aufgaben des Arztes.

Brustkrebs, auch Mamakarzinom, ist ein bösartiges Gewächs (Tumor) in der Brust. Er kann sowohl bei Frauen als auch Männern auftreten, wobei Frauen häufiger betroffen sind.

Exulzerierendes Mammakarzinom

Eine exulzerierende Wunde kann in einer fortgeschrittenen Tumorerkrankung als Spätfolge auftreten. Durch moderne geruchsbinde Wundauflagen, wird die Lebensqualität erheblich verbessert.

 


C

Die Cerebralparese zählt zu den spastischen Lähmungen, dass heißt durch eine Schädigung der Großhirnrinde (z. B. durch Sauerstoffmangel oder Entzündungen) kommt es zu einem pathologisch erhöhten Muskeltonus. Dieser führt zu unkontrollierbaren Bewegungen. Es können leichte Gang- oder Greifstörungen auftreten bis hin zu schweren Gelenkkontrakturen.

Über den Umfang und die Art einer orthetischen Versorgung muss individuell entschieden werden.

Der Charcot-Fuß ist eine schwere Erkrankung schmerzunempfindlicher Füße, bei der Knochen unbemerkt brechen, ohne dass die Betroffenen Frakturschmerzen empfinden. Unbehandelt kann es zu schwersten Deformierungen der Füße kommen. 95 % Prozent aller Patienten sind Diabetiker.

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Hierbei handelt es sich um eine chronisch entzündliche Darmerkrankungen.

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D

Ein Druckgeschwür (Dekubitus, Dekubitalulkus) ist eine lokal begrenzte Schädigung der Haut, des darunter liegenden Gewebes und im Extremfall auch des Knochens. Es zeigt sich in Form einer unterschiedlich tiefen, dauerhaft offenen Wunde (etwa am Gesäß, Steißbein oder an den Fersen). Betroffen sind insbesondere bettlägerige Menschen. Auch Rollstuhlfahrer haben ein erhöhtes Dekubitus-Risko, besonders im Gesäßbereich.

Durch bestehenden Druck und schlechte Durchblutung des Gewebes können diese Gewebsdefekte an allen Knochenvorsprüngen des Körpers auftreten. Das ist schon möglich bei einem längeren operativen Eingriff.

Diabetes Mellitus ist allgemein auch als Zuckerkrankheit bekannt. Aufgrund einer Störung des Zuckerstoffwechsels ist der Blutzuckerspiegel des Betroffenen dauerhaft krankhaft erhöht. Die Ursachen sind vielfältig. So können Übergewicht und Bewegungsmangel einen Diabetes begünstigen, aber auch eine gestörte Insulinausschüttung oder genetische Veranlagung können eine Rolle spielen.

Es werden verschiedene Diabetestypen unterschieden. Die am häufigsten auftretenden sind:

  • Typ 1
    • hauptsächlich auftretend im Kinder- und Jugendalter, in seltenen Fällen im späteren Erwachsenenalter
    • durch einen Autoimmunprozess werden die Insulinproduzierenden Betazellen zerstört
  • Typ 2
    • häufigste Form des Diabetes
    • tritt meist im höheren Alter auf, aber zunehmend auch im Jugend- und frühen Erwachsenenalter aufgrund von Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung
    • es kommt zu einer Insulinresistenz oder einer zu langsamen Abgabe von Insulin nach einer Mahlzeit und somit zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels
  • Schwangerschaftsdiabetes
    • tritt meist erstmals zwischen der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche auf
    • hormonbedingt nimmt die Insulinempfindlichkeit der Zellen ab und es kommt zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels
    • nach der Entbindung normalisiert sich der Blutzuckerspiegel wieder, es besteht aber ein erhöhtes Risiko in den Folgejahren an Diabetes Typ 1 oder 2 zu erkranken

Als Folge kann es zu Nerven- und Gefäßerkrankungen kommen, es können aber auch Knochen und Weichteile, wie Fettgewebe und Muskeln, betroffen sein. schwerwiegenden Begleit- und Folgeproblemen können zum Beispiel sein:

  • Herzerkrankungen
  • Schlaganfall
  • chronische Fußwunden bis zu Amputationen
  • Nierenversagen
  • Sehstörungen
  • Nervenstörungen

Je nach Ausprägung und Schwere der Erkrankung kann eine orthopädietechnische Versorgung notwendig werden. Diese kann von einer Einlagenversorgung oder Maßschuhen bis zu einer entlastenden Orthese oder Prothesenversorgung reichen.

Unter dem Begriff „Diabetisches Fußsyndrom“ oder „Diabetischer Fuß“ werden alle krankhaften Veränderungen am Fuß eines Menschen mit Diabetes zusammengefasst. Genau genommen handelt es sich um eine Folgeerkrankung von Patienten, die bereits geraume Zeit einen Diabetes mellitus haben. Je nach Patientin oder Patient kann das Diabetische Fußsyndrom ganz unterschiedlich aussehen, gemeinsames Zeichen ist aber immer eine Verletzung.

Eine Distorsion ist eine Zerrung/Verstauchung der Bänder.

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E

Der umgangssprachlich sogenannte "Tennisarm" ist eine Sehnenreizung, die aufgrund einer Überbelastung entsteht.

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Eine Exartikulation bezeichnet die operative Absetzung eines Körperteils im Gelenk. Diese kann aufgrund eines traumatischen Unfalls oder durch eine Erkrankung (z. B. Durchblutungsstörung, Diabetes, Infektion, Tumor, Nekrose, …) notwendig werden. Man erhält i. d. R. einen voll belastbaren Stumpf, welcher sich gut prothetisch versorgen lässt und eine erfolgreiche Rehabilitation des Patienten in Aussicht stellt.

Exartikulationen können an der oberen und unteren Extremität durchgeführt werden. Man unterscheidet u. a. Knie- und Hüftgelenkexartikulation an der unteren und Finger- und Schultergelenkexartikulation an der oberen Gliedmaße.

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F

Der Fersensporn ist eine Veränderung des Ansatzes der Plantaraponeurose (Sehnenplatte der Fußsohle) am Fersenbein. Meist kann man den Schmerz durch Druck auf die Fußsohle auslösen. Die Folge ist ein stechender Schmerz. Die Erkrankungshäufigkeit steigt mit dem Alter an. Frauen sind dabei wesentlich häufiger betroffen als Männer.

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G

Dieser Begriff bezeichnet eine Überstreckung des Kniegelenkes. Ursache kann u. a. eine Schwäche des M. Quadriceps femoris sein, aber auch eine Bänderschwäche im Kniegelenk. Um wieder ein normales Gangbild zu erhalten und eine weitere Überlastung der Bänder zu verhindern, ist eine Versorgung mit einer Orthese indiziert.

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Der Begriff Genu Valgum ist umgangssprachlich auch als X-Bein bekannt. Darunter versteht man die Abweichung der Beinachse im Kniegelenk nach innen. Ursachen können u. a. Bandverletzungen und Traumen, aber auch eine genetische Veranlagung sein. Es erfolgt eine Überlastung des äußeren Kniegelenkanteils, welche im weiteren Verlauf zu Meniskusschäden und Arthrose im Gelenk führt. Durch die Versorgung mit einer Orthese kann die Beinachse korrigiert und somit Schmerzen und der weitere Gelenkverschleiß gemindert werden.

Unter Genu Varum bzw. O-Bein  versteht man die Abweichung der Beinachse nach außen. Ursachen können u. a. Bandverletzungen und Traumen, aber auch genetische Veranlagungen sein. Es erfolgt eine Überlastung des inneren Kniegelenkanteils, welche im weiteren Verlauf zu Meniskusschäden und Arthrose im Gelenk führt. Durch die Versorgung mit einer Orthese kann die Beinachse korrigiert und somit Schmerzen und der weitere Gelenkverschleiß gemindert werden.

Unter Gonarthrose versteht man die Abnutzung bzw. den Verschleiß des Kniegelenks.

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H

Dabei handelt es sich um eine Fehlstellung der Großzehe, diese entsteht meist durch Veranlagung (erbliche Vorbelastung) und wird häufig verstärkt durch hochhackiges und enges Schuhwerk. Die Großzehe weicht nach außen ab ("Hallux valgus"). Der Vorfuß wird breiter. Nicht nur eine Knochenanlagerung, sondern auch das herausgetretene Mittelfußköpfchen bildet den auffälligen Ballen. Dieser reibt am Schuh. Neben den kosmetischen Problemen können hier schmerzhafte Druckstellen (Hornhautschwielen), Hautreizungen, Schwellungen und Entzündungen entstehen.

Die Hammerzehe stellt eine häufige Zehendeformation dar. Die Form ergibt sich durch die permanente krallenartige Beugung des Zehenendgelenkes. Auffällig ist eine Schwiele unter der Zehenbeere.

Die Hammerzehe ist selten angeboren. Erworben kann sie u. a. bei neuromuskulären Erkrankungen, Hohlfuß, Spreizfuß, rheumatischen Erkrankungen oder bei falschem Schuhwerk und bei Tänzern auftreten.


I

Inkontinenz ist der unwillkürliche Abgang von Urin oder Stuhl, wobei man verschiedene Inkontinenzformen unterscheidet.

Es gibt eine Vielzahl an Inkontinenzhilfen. Um für Sie das geeignete Produkt zu finden, beraten Sie unsere Mitarbeiter diskret und vertrauenswürdig.

Hierbei handelt es sich um eine chronische Stauung in den Venen.

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K

Unter dem Karpaltunnel-Syndrom versteht man die Verengung der Mittelhandnerven.

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Der Klumpfuß ist eine meist angeborene (genetisch veranlagt), selten erworbene (Schädigung des N. peroneus communis) Fußfehlform, welche aus fünf Komponenten besteht: Sichelfuß, Spitzfuß, Hohlfuß, Fersenvarus und Vorfußsupination.

Ein angeborener Klumpfuß wird nach dem Ponseti-Konzept therapiert. Dabei wird durch eine schrittweise Gipsredression der Fuß in seine Normalstellung gebracht. Bei schweren Fällen kann im Vorfeld eine Achillessehnen-Durchtrennung notwendig sein. Im Anschluss ist eine orthetische Versorgung von bis zu vier Jahren unabdingbar, um das Therapieergebnis zu halten.

Bei erworbenen Klumpfüßen hängt die Versorgung von der Schwere und Korriegierbarkeit des Fußes und von weiteren Erkrankungen ab. So kann eine Versorgung von Einlagen oder orthopädischen Maßschuhen bis hin zu einer Orthese reichen.

Der kindliche Knickfuß ist charakterisiert durch eine Valgus(X-)-Stellung der Ferse und einer Abflachung des inneren Längsgewölbes. Ursache können Muskelschwäche, Bandlaxität, X-/O-Beinstellung oder Übergewicht sein.

Man kann zwei Formen unterscheiden:

  • flexibler Knickfuß
    • im Zehenstand stellt sich die Ferse gerade und das Längsgewölbe bildet sich aus
  • unflexibler Knickfuß
    • im Zehenstand bleibt das Längsgewölbe abgeflacht und die Ferse in der X-Stellung

Bei ersterer Form sieht man von einer orthopädietechnischen Versorgung ab und versucht durch spielerische Fußgymnastik den Muskel- und Bandapparat zu stärken. Im Fall eines unflexiblen Knickfußes kommt eine Versorgung mit Einlagen in Frage oder bei schwereren Fällen auch eine Orthesenversorgung.

Bei Säuglingen kann es vorkommen, dass der Kopf nicht optimal geformt ist. Dies kann u. a. durch Mehrlingsgeburten, Geburtstrauma, Enge im Mutterleib oder auch lagebedingt entstehen. Man unterscheidet dabei drei Formen:

  • schiefer Kopf (Plagiocephalus)
    • der Hinterkopf ist an einer Seite abgeflacht
    • meist ist an der Gegenseite der Stirnbereich auch abgeflacht
  • kurzer Kopf (Brachycephalus)
    • der Hinterkopf ist komplett abgeflacht
  • Kahlschädel (Scaphocephalus)
    • der Kopf ist seitlich abgeflacht und wirkt in die Länge gezogen

Je nach Schwere der Deformität gibt es verschiedene Therapieansätze. Leichte Fälle können mit Physiotherapie und/oder Lagerungskissen behandelt werden. Bei schwereren Deformitäten kann eine Versorgung mit einem Kopfkorrekturhelm sinnvoll sein.

Unter Koxarthrose versteht man die Abnutzung bzw. den Verschleiß des Hüftgelenks.

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Bei der Krallenzehe handelt es sich um eine Fehlstellung des Zehengrundgelenkes. Die Zehenkuppen erreichen oft den Boden nicht, das Zehengrundgelenk ist komplett oder fast ausgerenkt.

Die Folgen sind oft Druckbelastungen der Zehengelenke durch Schuhkonflikte.

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L

Allgemein betrachtet ist bei einer Lähmung die Muskelfunktion beeinträchtigt. Man kann zwei Formen unterscheiden:

Schlaffe Lähmung

Bei einer schlaffen Lähmung ist nur wenig oder gar keine Muskelarbeit vorhanden. Wie stark die Ausprägung am Körper ist, richtet sich danach, ob es sich um eine zentrale Lähmung handelt (vom Gehirn oder Rückenmark ausgehend) oder um eine periphere Lähmung (nur einzelne Nerven sind betroffen). Diese Form kann unter anderem durch eine Gehirnschädigung entstehen, aber auch eine Schädigung/Durchtrennung von Rückenmark oder Nerven (z. B. durch Trauma) kann ursächlich sein.

Die Lähmung führt zu einer Volumenabnahme der Muskulatur, Gelenkinstabilität, Skoliose (bei Rumpfbeteiligung), aber auch unter Umständen zu Wachstumsstörungen, wenn sie im Kindesalter auftreten.

Ziel einer orthopädietechnischen Versorgung ist es den betroffenen Bereich zu stabilisieren und, wenn die Beine betroffen sind, die Steh- und Gehfähigkeit wiederherzustellen. Auch eine Rollstuhlversorgung kann von Nöten sein.

Spastische Lähmung

Bei einer spastischen Lähmung ist der Muskeltonus pathologisch erhöht. Es kommt zu unkontrollierten, krampfartigen Bewegungen. Ursache ist eine Schädigung der Großhirnrinde z. B. durch Entzündungen oder Sauerstoffmangel. Durch die Verkrampfungen können Gelenkkontrakturen entstehen, welche durch eine Orthesenversorgung wieder aufgedehnt werden. Dadurch bleibt eine Pflegbarkeit der Person gewährleistet.

Ein Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung im Körper. Durch diese entstehen vor allem in den Gleidmaßen größere Fettansammlungen.

Unter einem Lumbalsyndrom versteht man Rückenschmerz in den Lendenwirbeln.

Unter einem Lymphödem versteht man eine starke Ansammlung von Lymphflüssigkeit in einzelnen Körperteilen.


M

Missbildungen sind Entwicklungsfehler, welche vor der Geburt entstanden sind. Man unterscheidet dabei Mangel- und Überschussmissbildungen. Unter ersterer versteht man eine Minderanlage oder das vollständige Fehlen von einzelnen Skelettabschnitten. Bei Überschussmissbildungen besteht entweder die mehrfach Anlage von Skelettabschnitten (z. B. zu viele Finger) oder Riesenwuchs  (z. B. ein Finger ist deutlich größer als an der anderen Hand)

Ob eine orthetische oder prothetische Versorgung in Frage kommt ist individuell zu entscheiden. An der unteren Extremität kommen auch Mischformen, sogenannte Orthoprothesen, zum Einsatz und können dem Patienten im Alltag eine große Hilfe sein.

Hierbei handelt es sich um eine chronisch entzündliche Darmerkrankungen.

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Multiple Sklerose (MS, Encephalomyelitis disseminata) ist eine chronische Entzündung des Nervensystems. Dabei werden Nervenstrukturen zerstört, was unterschiedlichste Symptome nach sich zieht. Die Erkrankung verläuft oft in Schüben und ist nicht heilbar.


P

Der Plattfuß ist eine angeborene oder erworbene Fußfehlstellung, bei der die Fußgewölbe komplett aufgehoben sind.

Die Poliomyelitis ist umgangssprachlich auch als Kinderlähmung bekannt. Diese Bezeichnung ist irreführend, da die Infektion zwar hauptsächlich im Kindesalter auftritt, Erwachsene sich aber genauso infizieren können. Es handelt sich um eine Virusinfektion, welche zu einer Entzündung der sich im Rückenmark befindenden Vorderhornzellen führt. Diese sterben anschließend ab. Die betroffenen können Reize fühlen, aber keine körperliche Reaktion ausüben.

Die Erkrankung verläuft in drei Stadien:

  1. akute, fiebrige Erkrankung mit Lähmung
  2. teilweise Rückbildung der Lähmung
  3. Spätfolgen mit dauerhafter Lähmung.

Wie stark die Ausprägung der Lähmung ist, hängt von der Höhe der betroffenen Vorderhornzellen ab. Es kommt im Verlauf zu Deformitäten und Gelenkfehlstellungen.

Je nach betroffenem Areal kommen Orthesen zum Einsatz, welche die Funktion des Körperteils unterstützen und es stabilisieren. Auch eine individuelle Rollstuhlversorgung bei hohen Läsionen ist indiziert.


Q

Man unterscheidet:

Angeborene Querschnittlähmung

Die angeborene Querschnittlähmung wird in der Fachsprache als Spina Bifida und umgangssprachlich als „offener Rücken“ bezeichnet. Es handelt sich um eine Fehlbildung der Wirbelsäule und meist auch des Rückenmarks während der Schwangerschaft. Die Ursache ist unbekannt. Man vermutet aber, dass ein Mangel an Folsäure eine Rolle spielt.

Es werden drei Arten unterschieden:

  1. Spina bifida occulta: Hier zeigt sich ein gespaltener Wirbelbogen, welcher meist knorpelig verschlossen ist. Da die Rückenmarkshäute und das Rückenmark nicht mit beteiligt sind, verläuft diese Erkrankung oft symptomlos.
  2. Spina bifida cystica: Durch den nicht vollständig geschlossenen Wirbelborgen sind die Rückenmarkshäute sackartig ausgestülpt. Durch Druck oder Zug auf die Nervenfasern kann es zu neurologischen Ausfällen kommen.
  3. Spina bifida aperta: Die rudimentäre Rückenmarksanlage liegt frei in der Wirbelbogenspalte. Dadurch kommt es zu schweren neurologischen Ausfällen und entspricht damit der angeborenen Querschnittlähmung. Das Erscheinungsbild ist hier abhängig von der Höhe des Defektes. Es kann nur die Beinmuskulatur, aber zusätzlich auch Rumpf-, Schulter- und Armmuskulatur ausfallen. Es kommt zu schlaffen Lähmungen.

Eine Orthesenversorgung ist abhängig von der Defekthöhe und dem Entwicklungsstand des Kindes. Ziel ist es vor allem die Stehfähigkeit herzustellen und u. U. eine Gehfähigkeit zu erreichen. Auch eine Rollstuhlversorgung kann zusätzlich notwendig sein.

Erworbene Querschnittlähmung

Durch eine inkomplette oder komplette Schädigung des Rückenmarkquerschnittes kommt es zu neurologischen Ausfällen, je nach Läsionshöhe. Meist handelt es sich dabei um schlaffe Lähmungen. In vielen Fällen entsteht die Querschnittlähmung durch Traumen, Tumore, aber auch als Folge von Operationen. Je nach Läsionshöhe können nur die Beine, aber zusätzlich auch Rumpf, Schultern und Arme von neurologischen Ausfällen betroffen sein.

Ziel einer orthetischen Versorgung ist es, je nach Ausprägung und Höhe der Läsion, den betroffenen Bereich zu stabilisieren und ggf. eine Steh- und auch Gehfähigkeit wiederherzustellen. Auch eine Rollstuhlversorgung wird zusätzlich notwendig sein.


R

Der Rheumafuß beschreibt den Zustand des verformten Fußes als Folge der chronischen Gelenkerkrankung Rheumatoide Arthritis.

Unter Rhizarthrose versteht man die Abnutzung bzw. den Verschleiß des Daumensattelgelenkes.


S

Diese Erkrankung wird durch eine Durchblutungsstörung im Gehirn hervorgerufen. Ein Schlaganfall tritt plötzlich auf und kann in seltenen Fällen ohne Folgen vorübergehen. Meist kommt es zu Lähmungen und Sprachausfall, er kann aber auch bis zum Tod führen. Man sollte Warnsignale (wie Gefühlsstörungen, Muskelschwäche, Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen, Schmerzen im Arm, Sprachschwierigkeiten,…) im Vorfeld nicht ignorieren. Je eher der Schlaganfall erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Chancen nur wenige oder gar keine neurologischen Ausfälle zu erleiden.

Die Versorgung hängt von der Schwere des Schlaganfalls ab und welche Körperbereiche betroffen sind. Ziel ist es den betroffenen Bereich zu stabilisieren und den Betroffenen wieder am alltäglichen Leben teilhaben zu lassen.

Meist durch ein Trauma kommt es zu einer Durchtrennung der Steck- oder Beugesehnen der Hand. Nach einer operativen Rekonstruktion muss ein Gleiten der Sehne in der Sehnenscheide gewährleistet werden. Dafür werden individuelle Handorthesen hergestellt, welche genau dies ermöglichen.

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Die Skoliose ist eine Wachstumserkrankung der Wirbelsäule mit seitlicher Verbiegung und Verdrehung einzelner Wirbelsäulenabschnitte. Die meisten Skoliosen sind sogenannte „idiopathische“ Skoliosen, d. h. ihre Entstehungsursachen sind unbekannt.

Die Skoliose imponiert im Frühstadium äußerlich nur durch geringgradige Asymmetrien (Rippenbuckel, Lendenwulst, Schulterschiefstand), die für Laien kaum erkennbar sind und meist erst beim Kinder- oder Schularzt entdeckt werden. Das tatsächliche Ausmaß der Verformung kann nur im Röntgenbild zuverlässig diagnostiziert werden.

Im milden Stadium werden Skoliosen physiotherapeutisch beübt. Steigen die Krümmungswerte während des Wachstums über die 20°-Marke an, ist eine Korsett-Therapie nötig, um den Prozess zu stoppen. Verkrümmungen von über 40° sind nur operativ sinnvoll beherrschbar.

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Liegt ein Spitzfuß vor, berührt die Ferse im Gang nicht den Boden. Dies kann verschiedene Ursachen haben, z. B. eine knöcherne Kontraktur im oberen Sprunggelenk, eine zu lange Lagerung des Fußes ohne Abstützung (z. B. nach OP), eine spastische Lähmung oder einen Schlaganfall.

Ist der Fuß gut passiv korrigierbar ist eine Orthese sinnvoll, welche gewährleistet, dass die Ferse beim Auftritt den Boden berührt. Lässt er sich nur schwer korrigieren, muss der Einsatz von Quengelgelenken geprüft werden. Bei kontrakten Spitzfüßen, bei denen keine Operation angedacht oder durchführbar ist, kommen Lagerungsorthesen oder auch Maßschuhe zum Einsatz, welche ein Stehen und ggf. auch Gehen ermöglichen.

Der Spreizfuß ist eine deutliche Verbreiterung des Vorfußes verbunden mit einer Überlastung des zweiten und dritten Mittelfußköpfchens. Auf der Fußsohle zeigen sich unter dem Vorfuß auffällige Schwielen.

Unter der Fraktur des Sprunggelenks versteht man Bruch im Sprung-/Fußgelenk.


T

Eine Thrombophlebitis ist eine akute Venenentzündung.

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Eine Thrombose ist eine Durchblutungsstörung, die durch Blutgerinnsel in der Arterie entsteht.

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U

Nach einem Fehltritt des Fußes kann es zu einer Überdehnung oder gar Ruptur (Riss) der inneren und äußeren Bandstrukturen kommen.

Dies hat häufig ein verändertes Gang- oder Laufbild zur Folge, sodass bei langanhaltenden Beschwerden eine Kontrolle mit einer Bewegungsanalyse ratsam ist.


V

Unter Varicose versteht man das Vorhandensein von Krampfadern.

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